Zorki

Wertarbeit auf Russisch: Sucherkamera mit gekuppeltem Entfernungsmesser, Baujahr 1955. Diese Kamera stellt den Versuch dar, eine Leica, und zwar das Erfolgsmodell Leica II aus den 1930er Jahren möglichst getreu nachzubauen.

Rein äußerlich ist der Versuch gelungen! Aber die Qualität der einzelnen Bauteile ist nicht von schon sprichwörtlicher Leica-Qualität, alles fühlt sich grober, billiger an.

Dennoch: die Zorki funktioniert einwandfrei, und das nach über 50 Jahren! Von Leica hat die Zorki auch das Schraubgewinde M 39 „geerbt“. Man kann also sogar neuere Objektive, zum Beispiel Voigtländer oder Canon verwenden.



  1. 1.keine integrierte belichtungsmessung

  2. 2.belichtungszeit mechanisch, 1/25 bis 1/500

  3. 3.gummituchverschluss, mechanisch mit hemmwerk

  4. 4.aufzug rechts, kunststoffspule, zählwerk manuell

  5. 5.mischbildmessgerät und sucher getrennt

Zorki 1e
mit Industar-22 3.5/50

Zorki
mit Jupiter-12 2.8/35